Der Jahresabschluss in Deutschland

Nach deutschem Recht tätige Unternehmen sind gem. HGB-Handelsgesetzbuch verpflichtet, Jahresabschlüsse zu erstellen und zu veröffentlichen. Der deutsche Jahresabschluss ähnelt in gewissem Maße dem dänischen. Allerdings erlaubt das deutsche Bilanzrecht nicht die Höherbewertung von Vermögenswerten. Der Jahresabschluss basiert auf dem Vorsichtsprinzip – Zweck ist der Gläubigerschutz.

Ein ausländisches Unternehmen mit Sitz in Deutschland ist dazu verpflichtet einen deutschen steuerlichen Jahresabschluss aufzustellen.

Der Jahresabschluss bildet mit bestimmten Änderungen die Grundlage für die Berechnung des zu versteuernden Einkommens. Hier besteht für kleinere Firmen und Unternehmen, die Vermögensverwaltung betreiben, die Möglichkeit, eine Einnahmen-Überschuss-Rechnung zu erstellen. Hier sind nur die im betreffenden Jahr erhaltenen Einnahmen und Ausgaben enthalten.

Wir können Daten aus den gängigen dänischen Buchhaltungsprogrammen übernehmen und teilweise die Zahlungsdienste abwickeln, die durch Sie bei der Bank genehmigt werden.

Es ist normalerweise auch kein Problem, nach einem bestimmten Rahmen oder einem speziellen Kontenplan zu buchen oder Meldungen vorzunehmen Wir bieten Ihnen evtl. an, den dänischen Kontenplan des Unternehmens zu verwenden.

 Wir übernehmen auch die erforderliche elektronische Veröffentlichung des Geschäftsberichts Ihres deutschen Unternehmens in Deutschland. Wenn es sich nur um eine Betriebsstätte handelt, besteht allerdings keine Veröffentlichungspflicht.

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    Wesentliche Unterschiede zwischen deutschen und dänischen Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

    Die deutschen Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden basieren auf dem Vorsichtsprinzip. In Dänemark wird das fair and true value Prinzip angewendet. Daher werden Sachanlagen und Lager auf dänischen und deutschen Konten unterschiedlich bewertet. Die deutsche Handelsbilanz unterscheidet sich von der Steuerbilanz. 

    Die steuerliche Abschreibung erfolgt aufgrund langer Abschreibungsperioden mit festen Sätzen, die vom Finanzministerium in einer Tabelle vorgeschrieben sind. Ein Geschäftsjahr überschreitet nicht 12 Monate. Eine Prüfungspflicht im Sinne einer Revision besteht allerdings nur für wenige Unternehmen in Deutschland.

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